Welcome Bonus

BIS ZU €7.000 + 250 Freispiele

Netbet
15 MIN Durchschnittliche Auszahlungszeit.
€5,027,294 Gesamtauszahlungen der letzten 3 Monate.
€40,544 Letzter großer Gewinn.
4,794 Lizenzierte Spiele.

Verantwortungsvolles Spielen

Geltungsbereich dieses Dokuments

Diese Grundsätze gelten für alle Besucherinnen und Besucher, die über dieses Portal auf Angebote von Netbet zugreifen oder sich über dessen Spielangebot informieren. Sie beschreiben den Umgang mit Glücksspiel, den dieses Portal für richtig hält und dem es sich verpflichtet fühlt. Die nachfolgenden Abschnitte richten sich an jede Person, die spielt oder überlegt zu spielen, unabhängig davon, ob sie bereits ein Konto führt oder erstmals mit dem Thema in Berührung kommt.

Glücksspiel ist eine Form der Unterhaltung, die mit einem Einsatz verbunden ist. Wer sich darauf einlässt, sollte dies in voller Kenntnis der Risiken tun. Dieses Dokument erläutert, woran problematisches Spielverhalten erkennbar ist, welche Maßnahmen zur Kontrolle von Zeit und Geld zur Verfügung stehen und an welche Stellen sich Betroffene in Österreich wenden können.

Begriffsbestimmung

Verantwortungsbewusstes Spielen ist eine Haltung, bei der Glücksspiel als freiwillige Freizeitbeschäftigung eingeordnet wird und nicht als Mittel zur Geldbeschaffung oder als sichere Einnahmequelle. Diese Einordnung bildet die Grundlage für alle weiteren Empfehlungen auf dieser Seite. Wer spielt, trifft die Entscheidung dazu aus freiem Willen und in dem Bewusstsein, dass der Ausgang jedes einzelnen Spiels vom Zufall abhängt.

Aus dieser Haltung folgt eine Reihe von praktischen Konsequenzen. Dazu gehört, dass Einsätze in einem Verhältnis zu den eigenen finanziellen Möglichkeiten stehen und dass die Zeit, die mit Spielen verbracht wird, nicht zulasten anderer Lebensbereiche geht. Verantwortungsbewusstes Spielen bedeutet auch, dass eine Spielsitzung jederzeit beendet werden kann, ohne dass dies als Verlust empfunden wird.

Eigene Pflichten

Die Kontrolle über das eigene Spielverhalten liegt bei jeder Person selbst. Das Portal kann Rahmenbedingungen schaffen und Hinweise geben, die persönliche Entscheidung über Einsatz, Dauer und Häufigkeit trifft jedoch die spielende Person. Diese Verantwortung lässt sich nicht auf den Betreiber, auf Beratungsstellen oder auf Dritte übertragen.

Zu den Pflichten gehört, sich vor dem ersten Einsatz mit den Regeln des jeweiligen Spiels vertraut zu machen und die eigenen Grenzen zu kennen. Wer nicht bereit ist, diese Grenzen zu setzen und einzuhalten, sollte vom Spielen Abstand nehmen. Ebenso gehört dazu, die eigenen finanziellen Verhältnisse ehrlich einzuschätzen und nur Beträge einzusetzen, deren Verlust keine existenzielle Notlage verursacht.

Frühe Warnzeichen

Problematisches Spielverhalten entwickelt sich häufig schleichend. Die folgenden Anzeichen können auf eine Entwicklung hinweisen, die eine Überprüfung des eigenen Verhaltens nahelegt:

  • Das Spielen nimmt über längere Zeiträume hinweg einen großen Teil der Gedanken ein, auch außerhalb der eigentlichen Spielsitzungen.
  • Andere Verpflichtungen aus Beruf, Familie oder Freundeskreis werden wegen des Spielens verschoben oder vernachlässigt.
  • Es stellen sich Unruhe oder Gereiztheit ein, wenn nicht gespielt wird.
  • Für Einsätze werden geliehene Beträge oder Rücklagen verwendet, die eigentlich für andere Zwecke bestimmt waren.
  • Das Spielen wird fortgesetzt, obwohl dadurch bereits Probleme in persönlichen oder finanziellen Bereichen entstanden sind.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Bereits ein einzelnes Anzeichen kann ein Grund sein, das eigene Verhalten genauer zu beobachten. Wer mehrere dieser Punkte auf sich zutreffen sieht, sollte eine Auszeit einplanen und sich mit einer Beratungsstelle in Verbindung setzen.

Kontrolle von Zeit und Geld

Die wirksamste Kontrolle beginnt vor der Spielsitzung. Wer sich im Voraus feste Grenzen für Einsatz und Dauer setzt, muss diese Entscheidung nicht in der emotionalen Situation des Spielens treffen. Pausen zwischen einzelnen Spielen oder Runden unterbrechen den Ablauf und schaffen Distanz zum Geschehen. Auch kurze Unterbrechungen können impulsive Entscheidungen verhindern und eine nüchterne Einschätzung des eigenen Verhaltens ermöglichen.

Wer bemerkt, dass sich Spielzeiten oder Ausgaben erhöhen, sollte eine bewusste Auszeit einlegen und das eigene Verhalten überprüfen. Eine solche Auszeit kann wenige Tage oder mehrere Wochen umfassen – die Dauer sollte so gewählt werden, dass eine realistische Einschätzung möglich ist. Nach der Auszeit kann entschieden werden, ob ein Wiedereinstieg mit strengeren Grenzen sinnvoll ist oder ob der Verzicht auf das Spielen die bessere Option darstellt.

Praktische Gewohnheiten

Einige Gewohnheiten haben sich in der Praxis als hilfreich erwiesen, um eine Spielsitzung innerhalb eines geplanten Budgets zu halten. Diese Maßnahmen ersetzen keine Beratung, können aber zur Selbstkontrolle beitragen:

  • Vor Beginn der Sitzung wird ein fester Betrag festgelegt, der ausschließlich für diesen Zweck vorgesehen ist. Sobald dieser Betrag aufgebraucht ist, endet die Sitzung.
  • Die Ausgaben werden während des Spielens laufend notiert oder über die Funktionen des Kontos abgelesen, sodass der Überblick nicht verloren geht.
  • Es werden spiel­freie Tage eingeplant, an denen bewusst nicht gespielt wird. Diese Tage dienen der Distanzierung und der Überprüfung des eigenen Verhältnisses zum Spiel.
  • Spontane Nachzahlungen nach einem Verlust sind zu vermeiden. Der Versuch, Verluste durch höhere Einsätze auszugleichen, führt in der Regel zu weiteren Verlusten.
  • Die Sitzung wird beendet, sobald das Spielen nicht mehr entspannt bleibt. Anzeichen dafür sind innere Anspannung, Hektik oder der Drang, sofort weiterzuspielen.

Diese Gewohnheiten funktionieren nur, wenn sie vor der Sitzung festgelegt und dann auch eingehalten werden. Wer sich während des Spielens selbst über die Regeln hinwegsetzt, sollte dies als deutliches Warnsignal werten.

Rolle des Zufalls

Glücksspiele beruhen auf dem Zufall. Kein Spieler und keine Spielerin kann den Ausgang eines einzelnen Spiels vorhersagen oder beeinflussen. Diese Tatsache hat unmittelbare Konsequenzen für die Erwartungshaltung: Glücksspiel ist keine Methode, um regelmäßige Einnahmen zu erzielen, und kein Instrument, um finanzielle Probleme zu lösen. Wer in einer finanziellen Notlage spielt, erhöht das Risiko, diese Notlage zu verschärfen.

Deshalb ist es wichtig, Entscheidungen nicht impulsiv zu treffen. Regeln für Einsatz, Dauer und Häufigkeit sollten vorab festgelegt werden, in einem Moment, in dem keine emotionale Erregung vorliegt. Diese Regeln gelten für jede Sitzung, unabhängig davon, ob gerade gewonnen oder verloren wurde. Auch ein Gewinn ist kein Beleg dafür, dass die nächste Runde ebenfalls erfolgreich sein wird – jeder Einsatz steht für sich und unterliegt dem Zufall.

Emotionale Verfassung

Die eigene Gefühlslage hat einen erheblichen Einfluss auf das Spielverhalten. Wer müde, angespannt oder aufgewühlt ist, trifft Entscheidungen anders als in einem ausgeglichenen Zustand. Unter diesen Bedingungen fällt es schwerer, die vorab gesetzten Grenzen einzuhalten und rationale Entscheidungen zu treffen. Wer sich in einem solchen Zustand befindet, sollte das Spielen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Gleiches gilt für den Einfluss von Alkohol. Alkohol beeinträchtigt die Urteilsfähigkeit und die Impulskontrolle. Wer unter Alkoholeinfluss spielt, überschätzt häufig die eigenen Gewinnchancen und unterschätzt die Höhe der Einsätze. Die vorab festgelegten Regeln verlieren unter diesem Einfluss ihre Wirksamkeit. Daher ist es ratsam, während des Spielens auf Alkohol zu verzichten oder das Spielen erst dann aufzunehmen, wenn keine Beeinträchtigung mehr vorliegt.

Hilfsangebote in Österreich

In Österreich stehen mehrere seriöse Stellen zur Verfügung, die Information, Beratung oder weiterführende Hilfe anbieten. Diese Angebote sind kostenlos oder kostengünstig und unterliegen der Schweigepflicht. Wer sich an eine solche Stelle wendet, muss keine Angst vor Verurteilung haben – das Ziel der Beratung ist Unterstützung, nicht Bewertung.

BMF – Spielerschutz und Hilfsangebote – Offizielle Informationen zu Risiken, Selbsttests und Unterstützungsangeboten.

Schuldenberatung – Beratungsstellen – Standorte der staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich.

Sozialministerium – Informationen zu Spielsucht – Öffentliche Gesundheitsinformationen zum Thema pathologisches Glücksspiel.

Erster Kontakt mit einer Beratungsstelle

Der erste Kontakt mit einer Beratungsstelle ist in der Regel unverbindlich. Wer sich meldet, kann zunächst Fragen stellen und schildern, was zur Kontaktaufnahme geführt hat. Die Beraterinnen und Berater hören zu, ordnen die Situation ein und zeigen mögliche nächste Schritte auf. Es besteht keine Verpflichtung, sofort eine Entscheidung zu treffen oder eine bestimmte Maßnahme zu beginnen.

Die Beratung kann je nach Stelle und Anliegen unterschiedlich ablaufen. Möglich sind ein einmaliges Gespräch zur Klärung der Lage, mehrere Termine zur Begleitung oder die Vermittlung an spezialisierte Einrichtungen für eine weitergehende Behandlung. Auch Angehörige und Freundinnen oder Freunde von betroffenen Personen können sich an diese Stellen wenden, um Rat für den Umgang mit der Situation zu erhalten.

Schutz Minderjähriger

Minderjährige dürfen keinen Zugang zu Glücksspielen haben. Dieser Grundsatz gilt für alle Angebote, die über dieses Portal oder direkt bei Netbet erreichbar sind. Erwachsene tragen dazu bei, dass dieser Grundsatz eingehalten wird, indem sie darauf achten, dass Konten, Zahlungsdaten und Geräte nicht von Kindern oder Jugendlichen genutzt werden können.

Dazu gehört, eigene Zugangsdaten nicht weiterzugeben, Geräte mit entsprechenden Sperren zu versehen und in der eigenen Umgebung darauf zu achten, dass keine Spielangebote für Minderjährige zugänglich sind. Wer feststellt, dass eine minderjährige Person Zugang zu Glücksspielen hat oder hatte, sollte dies melden und die Nutzung umgehend unterbinden.

Abschluss

Ein sicherer Umgang mit Glücksspiel setzt Information, Selbstbeobachtung und klare Regeln voraus. Diese drei Elemente gehören zusammen: Information schafft die Grundlage für realistische Erwartungen, Selbstbeobachtung ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Veränderungen, und klare Regeln geben dem eigenen Verhalten eine verbindliche Struktur.

Hilfe sollte frühzeitig in Anspruch genommen werden, wenn Belastungen entstehen. Eine Kontaktaufnahme zu einer Beratungsstelle ist kein Eingeständnis des Scheiterns, sondern ein sinnvoller Schritt zur Vermeidung größerer Probleme. Je früher Unterstützung gesucht wird, desto größer ist in der Regel die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person.